
Eine deutsche Projektspedition beauftragte uns mit der Warenkontrolle, der Begutachtung der Umladung zweier Hochgeschwindigkeitszug-Einheiten sowie der Erstellung von Lifting-Plänen für die Hebevorgänge

Die Zughälften aus China mit einem Warenwert von 5,5 Mio. USD sollten in Österreich einer technischen Prüfung unterzogen und nach zwei Monaten wieder nach China zurücktransportiert werden. Die Einheiten wiesen Abmessungen von 25,7 × 3,3 × 4,2 m sowie ein Gewicht von 52,4 t auf.
Die Umladung zwischen dem Containerschiff MOL Quintet und dem Binnenschiff Tiamo erfolgte im Delta Terminal in Rotterdam (Europaweg 875) mittels Schwimmkran Matador (Baujahr 1970, Lifting Capacity: 400 t).


Nach der ISPS-Anmeldung am Schiff begann die Besichtigung des Containerschiffs; das Schiff befand sich in einem insgesamt ordnungsgemäß gewarteten Zustand. Dabei wurde geprüft, ob die Ladeflächen (Flat Racks) trocken waren und über gültige CSC-Plaketten verfügten.

Im Anschluss erfolgte die Sichtprüfung der Zughälften des Hochgeschwindigkeitszugs auf äußere Schäden. Zudem erfolgte die Prüfung, ob alle erforderlichen Markierungen sowie Typenschilder für das Handling vorhanden waren.
Vor der Umladung erfolgte die Prüfung der Traverse als Lastaufnahmemittel auf Unversehrtheit. Auch die Anschlagmittel wie Schäkel und Rundschlingen wurden hinsichtlich ihres Zustands und ihrer gültigen Zertifizierung überprüft.


Aufgrund des starken Windes am Tag der Beladung war eine präzise Koordination zwischen Schwimmkran und Stauerei (Stevedores) unter Einsatz zusätzlicher Tagleinen erforderlich. Dem Schwimmkran stand dabei lediglich ein schmaler Verladekorridor zur Verfügung.
Auf Wunsch des chinesischen Versenders wurde im Binnenschiff Tiamo eine Ladungssicherung mittels Kanthölzern durchgeführt.
Ergebnis: Die Umladungen während des Hin- und Rücktransportes wurden erfolgreich durchgeführt.




